Dritte Architekturwoche A3 Landshut

Grußwort des Regierungspräsidenten zur A4 in Landshut

In unserem Kulturkreis ist Architektur überall um uns herum, darüber geredet oder diskutiert wird dagegen meist nur in Fachkreisen.

Das soll zumindest während der Architekturwochen anders sein – will der Bund Deutscher Architekten, der mit Unterstützung der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern und der teilnehmenden Städte diese Aktionswoche bayernweit nun schon zum vierten Mal durchführt.

Ziel der A4 ist nicht nur, den Fachleuten ein Forum für einen Meinungsaustausch zu bieten, sondern auch das Interesse der Bürger für die Arbeit der Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner zu wecken, egal ob in freien Büros oder in staatlichen oder städtischen Verwaltungen.

Die diesjährige Architekturwoche mit dem Motto „Zeitmaschine Architektur“ will zum Ausdruck bringen, dass sich die gesellschaftliche Entwicklung und die Zeitgeschichte in der Architektur und der Baukultur einer Stadt widerspiegeln. Dabei sollen vor allem die Veränderungen der gebauten Umwelt seit Mitte des letzten Jahrhunderts beleuchtet werden. Diese Bauten bestimmen wesentliche Teile unserer Städte. Ihres Alters wegen sind sie heute meist sanierungsbedürftig. Unsere Zeit denkt dabei oft an Abbruch und Neubau. Was bleibt dann übrig?

Wie die Bausubstanz erhalten und den neuen Anforderungen angepasst werden kann, wird in Landshut anhand von verschiedenen Beispielen gezeigt.

„Zeitmaschine Architektur“ ist ein Thema für jedermann! Ich wünsche reges Interesse und zahlreiche Beteiligung an den vielfältigen Veranstaltungen.

Mein herzlicher Dank gilt dem BDA und insbesondere hier in Landshut dem Koordinator, Herrn Dipl.-Ing. Architekt Karl Sperk.

Heinz Grunwald

Heinz Grunwald